Nach einer wunderschoenen Zeit in Myanmar mit einem ausgiebigen Strandaufenthalt zum Ende, beschlossen wir wieder etwas aktiver zu werden. Wir reisten mit dem Flugzeug via Bangkok nach Chiang Mai im Norden von Thailand. Als Unterkunft haben wir uns ein Hostel etwa 3 Kilometer von Stadtzentrum ausgesucht. Nach unserer Ankunft um ca. 22 Uhr wollten wir uns noch ein Bierchen goennen. Im nahegelegenen Restaurant gab es aber zu unserem Erstaunen kein Bier. Spaeter als wir doch noch eine Bar mit Bier gefunden hatten, erfuhren wir, dass vor & waehrend den Wahlen in Thailand kein Bier ausgeschenkt wird. Als wir am naechsten Tag das Zentrum von Chiang Mai besuchten, hat man von den Wahlen allerdings fast nichts bemerkt - bis auf die 2-3 Wahllokale an welchen wir vorbei spaziert sind. (Es hatte allerdings nur sehr wenige Personen, welche die Wahllokale besuchten und ihre Stimme abgaben, was natuerlich mit der Protestbewegung "Shutdown Bangkok, Restart Thailand" in Bangkok im Zusammenhang stand).
Fuer die naechsten 3 Tage haben wir ueber unser Hostel eine Wanderung mit 2 Uebernachtungen in die Berge nordwestlich von Chiang Mai gebucht.
Nach einer ca. 2-stuendigen Fahrt machten wir bei einer Elefantenfarm einen ersten Halt. Hier konnten wir einen kurzen Lunch einnehmen und eine 30-minuetige Tour auf einem Elefanten geniessen.
Nach einer weiteren Stunde fahrt, wurden wir von unserem Fahrer abgesetzt und starteten mit einer amuesanten 14-koepfigen Gruppe (4 Hollaender, 2 Kanadier, 2 Israelis, 2 Amis, 1 Franzoesin, unser thailaendischer Guide Pot und wir) in unsere Wanderung.
Die Route des ersten Tages fuehrte uns an 2 Wasserfaellen vorbei (inkl. Badespass) durch Taeler und ueber Huegel mit Reisterrassen bis ins Heimatdorf unseres Guides, wo wir nach einem lustigen Abend am Lagerfeuer die Nacht verbrachten.
Am zweiten Tag fuehrte uns unser Guide nach dem Morgenessen weiter Richtung Sueden wiederum durch wunderschoene Landschaften. Ein grossteil der Wanderung erstreckte sich entlang eines Flusses mit etlichen kleineren & groesseren Wasserfaellen, wo wir uns einige Male abkuehlen konnten. Nach ca. 10 Kilometer erreichten wir ein weiteres Dorf eines Karen-Stammes, wo wir wiederum einen sehr angenehmen Abend mit Bier am Lagerfeuer (inkl. Gitarre) verbrachten.
Am letzten Tag konnten wir zuerst einmal Ausschlafen. Spaeter verliessen wir das Dorf wieder und wanderten weiter Flussabwaerts, bis wir zum Abschluss unseres Trips noch ein Bamboo-Rafting unternehmen konnten.
Die Reise ins Hinterland von Chiang Mai hat uns sehr gefallen und wuerden wir auf jeden Fall weiter empfehlen.
Samstag, 15. Februar 2014
Mittwoch, 5. Februar 2014
Bangkok
Mit dem Flugzeug verliessen wir Vietnam Richtung Thailand. Wir haben in Bangkok einen kurzen Aufenthalt eingeplant, um das Visum fuer Myanmar einzuholen. Gleich am ersten Tag machten wir uns auf zur Botschaft. Trotz aller Vorbereitungen (Ausweiskopien, Fotos, ausgefuelltes Formular, etc.) mussten wir fuer die Beantragung des Visums ca. 2 Stunden anstehen. Gluecklicherweise konnten wir ein Express-Visa beantragen und wir konnten unsere Paesse bereits am Nachmittag des gleichen Tages wieder abholen.
In den naechsten Tagen in Bangkok haben wir einige Tempel besucht, sind durch Chinatown spazieren gegangen, haben in Rooftop-Bars Cocktails genossen und sind in den Nachtmaerkten shoppen gegangen.
Ausserdem haben wir einen Tagesausflug nach Ayutthaya unternommen. Ayutthaya war "das Glanzlicht der frueheren thailaendischen Geschichte". Die Stadt ist umgeben von Fluessen und uebersaeht von alten buddhistischen Tempeln. Nachdem wir mit dem Bus angekommen sind, haben wir uns einen Tuk Tuk-Fahrer fuer einen Tag gemietet und uns die vielen Sehenswuerdigkeiten angesehen.
In den naechsten Tagen in Bangkok haben wir einige Tempel besucht, sind durch Chinatown spazieren gegangen, haben in Rooftop-Bars Cocktails genossen und sind in den Nachtmaerkten shoppen gegangen.
Ausserdem haben wir einen Tagesausflug nach Ayutthaya unternommen. Ayutthaya war "das Glanzlicht der frueheren thailaendischen Geschichte". Die Stadt ist umgeben von Fluessen und uebersaeht von alten buddhistischen Tempeln. Nachdem wir mit dem Bus angekommen sind, haben wir uns einen Tuk Tuk-Fahrer fuer einen Tag gemietet und uns die vielen Sehenswuerdigkeiten angesehen.
Dienstag, 28. Januar 2014
Saigon
Hoi zaeme
Wir melden uns
aus dem wunderschoenen Myanmar mit unseren naechsten Beitraegen ueber Saigon
und Bangkok. Die letzten Wochen sind nur so an uns vorbeigezogen und daher
wurde unser Blog ein wenig vernachlaessigt...
Mit einem Open
Tour Bus (auch Sleeping Bus genannt) fuhren wir am spaeteren Vormittag des 30.
Dezember 2013 von Mui Ne ab nach Ho Chi Minh City (kurz: HCMC). Die Fahrt
inklusive Verkehrsstau dauerte ca. 6.5 Stunden und kostete uns umgerechnet nur
CHF 6.50 pro Person. Der Bus war wider Erwarten sehr sauber und wenn man unter
1m 70 gross ist, konnte man sich sogar in den Sitz legen, was zumindest fuer
mich aeusserst komfortabel war.
Am naechsten Tag
machten wir uns auf die Suche nach meiner Tante (Zwillingsschwester meiner
Mum). Da sie vor gut einem Jahr weggezogen ist und der Kontakt dadurch abbrach,
blieb Jan und mir nichts anderes uebrig als das alte Haus, in dem meine Mum
aufgewachsen ist, aufzusuchen. Die neuen Besitzer des Hauses waren aeusserst
freundlich und hilfsbereit und nach einigen Telefonanrufen wurden wir auch
schon informiert, dass meine Tante gefunden sei und sich auf dem Weg zu uns
befinde. Keine fuenf Minuten spaeter stand sie dann vor uns, begruesste uns
herzlichst, und nahm uns sogleich bei der Hand, um uns zu ihrem neuen zuhause
zu fuehren, das gleich um die Ecke lag. In den darauffolgenden Tagen
verbrachten wir viel Zeit mit meiner Tante, meiner Cousine und deren Familie.
Wir redeten viel und tauschten uns ueber alles moegliche aus. Und wie es bei
Asiaten gewoehnlich ist, wurden Jan und ich die Tage hindurch regelrecht mit
den feinsten lokalen Koestlichkeiten gemaestet.
Silvesterabend
verbrachten wir im Backpacker Viertel, inwelchem sich auch unser Hostel befand.
Vor einer Bar setzten wir uns hin und beobachteten das rege Treiben auf den
Strassen und die zahlreichen Roller, die versuchten, sich einen Weg durch die
packten Strassen zu bahnen. Gegen 23.00 Uhr liefen wir dann die Strasse runter,
kauften uns Bier und Schaumspraydosen und stuerzten uns in die Menge. So
rutschten wir klebrig und nass (vom dem Schaumsprayschlacht) mit lauter
Einheimischen und Touristen ins Jahr 2014.
Um das Mekong
Delta zu besuchen, buchten wir eine private Tour inklusive Guide und Fahrer. Mit
einem Boot besichtigten wir die vier bekannten Inseln Drachen, Einhorn, Schildkroete, und Phoenix; allesamt heilige Symbolfiguren aus der altchinesischen Geschichte. Ebenso besuchten wir eine kleine Bienenfarm und fuhren mit einem Ruderboot ueber die gruenen Kanaele.
Am 30. Geburtstag von Jan gingen wir mit einem deutschen Paerchen, die wir auf der Halong Bucht kennengelernt hatten und in HCMC zufaelligerweise wieder getroffen haben, in eine feines Restaurant essen. Speziell an dieser Lokalitaet war, dass das Gebauede frueher als Opiumfabrik diente. Danach ging's natuerlich in den obligaten Ausgang, wo wir ausgiebig Jan's Geburtstag feierten.
Ansonsten verbrachten wir die Tage in HCMC mit Sightseeing worunter wir auch das hoechste Gebaeude der Stadt Bitexco und das Stadtmuseum besuchten.
Dienstag, 7. Januar 2014
Nha Trang - Da Lat - Mui Ne
Am Abend gings mit den Nachtzug weiter nach Nha Trang - unsere erste Strandferiendestination. Allerdings war es in Nha Trang meist sehr windig und das Meer dadurch sehr rau. So richtig am Strand ausspannen und Sonne tanken, konnten wir hier nicht.
Nha Trang ist eine ziemliche Touristenhochburg in Vietnam und praktisch alles ist neben der vietnamesischen auch in russischer Sprache angeschrieben, was etwas befremdlich wirkt. Und dementsprechend hat es auch sehr viele russische Touristen in Nha Trang, die vom taeglichen Direktflug Moskau - Nha Trang Gebrauch machen.
Waehrend den 4 Tagen in Nha Trang haben wir uns einen Roller gemietet und uns so einige der Sehenswuerdigkeiten in der Gegend wie beispielsweise die Thap Ba Cham - Towers angeschaut.
Nach unserem Aufenthalt in Nha Trang sind wir in den suedlichenTeil des zentralen Berglandes von Vietnam weitergereist. Wir hatten uns ein Hotel in Da Lat reserviert. Hier war es vor allem abends wieder etwas kuehler und auch die Vegetation war komplett anders. Die Stadt ist umgeben von Nadelwaeldern, Seen und Wasserfaellen. Zudem gibts hier Erdbeerplantagen, Tulpen und Stiefmuetterchen. Auch hier haben wir uns wieder einen Roller gemietet und uns so die Stadt und die naehere Umgebung angeschaut. Unter anderem einen Wasserfall zu dem man auf einer Rodelbahn runter fahren konnte und das verrueckte Haus (Hang Nga) von Da Lat.
In Da Lat haben wir uns entschieden, fuer die Weiterreise nach Mui Ne eine Tour mit den Da Lat - Easyriders zu buchen. Die Tour sollte sich als ein Highlight unserer Vietnamreise herausstellen und im Nachhinein muessen wir sagen, dass wir sogar eine 3- oder 4-Tagestour haetten buchen sollen.
Waehrend der zahlreichen Stopps auf der Tour, konnten wir enorm viele Eindruecke sammeln. Die beiden Easyriders kannten die Gegend in und auswendig und fuehrten uns immer wieder zu interessanten Orten. So haben wir beispielsweise an einem wunderschoenen Wasserfall Halt gemacht, haben ein Minderheitsdorf besucht und zugesehen wie dort Reispapier und Reiswein hergestellt wird, und haben tolle Aussichten vom Motorrad aus geniessen koennen.
In Mui Ne angekommen, haben wir die beiden zum Abendessen eingeladen (wundervolle frische Krebse, Muscheln, und Krevetten) und konnten so noch weitere interessante Gespraeche ueber Vietnam (und auch die Schweiz) fuehren.
Mui Ne war dann endlich Sonne, Strand & Meer. Wir haben uns ein Bungalow direkt am Strand gebucht und mehr oder weniger den ganzen Tag mit Sonnenbaden, im Meer schwimmen und Essen verbracht. Zu dem haben wir einmal die nahegelegenen Sandduenen besucht und waren Schlitteln :)
Nha Trang ist eine ziemliche Touristenhochburg in Vietnam und praktisch alles ist neben der vietnamesischen auch in russischer Sprache angeschrieben, was etwas befremdlich wirkt. Und dementsprechend hat es auch sehr viele russische Touristen in Nha Trang, die vom taeglichen Direktflug Moskau - Nha Trang Gebrauch machen.
Waehrend den 4 Tagen in Nha Trang haben wir uns einen Roller gemietet und uns so einige der Sehenswuerdigkeiten in der Gegend wie beispielsweise die Thap Ba Cham - Towers angeschaut.
Nach unserem Aufenthalt in Nha Trang sind wir in den suedlichenTeil des zentralen Berglandes von Vietnam weitergereist. Wir hatten uns ein Hotel in Da Lat reserviert. Hier war es vor allem abends wieder etwas kuehler und auch die Vegetation war komplett anders. Die Stadt ist umgeben von Nadelwaeldern, Seen und Wasserfaellen. Zudem gibts hier Erdbeerplantagen, Tulpen und Stiefmuetterchen. Auch hier haben wir uns wieder einen Roller gemietet und uns so die Stadt und die naehere Umgebung angeschaut. Unter anderem einen Wasserfall zu dem man auf einer Rodelbahn runter fahren konnte und das verrueckte Haus (Hang Nga) von Da Lat.
In Da Lat haben wir uns entschieden, fuer die Weiterreise nach Mui Ne eine Tour mit den Da Lat - Easyriders zu buchen. Die Tour sollte sich als ein Highlight unserer Vietnamreise herausstellen und im Nachhinein muessen wir sagen, dass wir sogar eine 3- oder 4-Tagestour haetten buchen sollen.
Waehrend der zahlreichen Stopps auf der Tour, konnten wir enorm viele Eindruecke sammeln. Die beiden Easyriders kannten die Gegend in und auswendig und fuehrten uns immer wieder zu interessanten Orten. So haben wir beispielsweise an einem wunderschoenen Wasserfall Halt gemacht, haben ein Minderheitsdorf besucht und zugesehen wie dort Reispapier und Reiswein hergestellt wird, und haben tolle Aussichten vom Motorrad aus geniessen koennen.
In Mui Ne angekommen, haben wir die beiden zum Abendessen eingeladen (wundervolle frische Krebse, Muscheln, und Krevetten) und konnten so noch weitere interessante Gespraeche ueber Vietnam (und auch die Schweiz) fuehren.
Mui Ne war dann endlich Sonne, Strand & Meer. Wir haben uns ein Bungalow direkt am Strand gebucht und mehr oder weniger den ganzen Tag mit Sonnenbaden, im Meer schwimmen und Essen verbracht. Zu dem haben wir einmal die nahegelegenen Sandduenen besucht und waren Schlitteln :)
Abonnieren
Posts (Atom)







